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Top 10 Seo Check-Ups für Ihre Website

Lisa Jabar
Geschrieben von Lisa Jabar
Top 10 Seo Check-Ups für Ihre Website

Eine Erstanalyse der eigenen Website kann in kurzer Zeit oder ausführlich und gründlich durchgeführt werden. Die Dauer der Analyse hängt hier von den genutzten Tools und der Zahl der Vergleiche ab. Für aussagekräftige Ergebnisse empfiehlt es sich jedoch immer strukturiert und genau vorzugehen. Welche Schritte Sie auf jeden Fall befolgen sollten lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

1. Meta Angaben

Um beeinflussen zu können, wie Snippets aussehen, die in den Suchergebnisseiten (SERPs) auf die Website verweisen, müssen im Quellcode Angaben zum Title-Tag und zur Meta-Description gemacht werden. Wird dies nicht manuell eingerichtet, greift sich die Suchmaschine einen beliebigen Teil des Contents der Website heraus und spielt diesen aus. Mit dem manuell eingestellten Snippet haben Sie die Möglichkeit Ihre Zielgruppe direkt anzusprechen, wichtige USPs zu betonen und so den Traffic auf Ihre Website zu erhöhen. Wichtig ist es hier darauf zu achten, dass die Zeichenbegrenzung der jeweiligen Suchmaschine eingehalten wird. Übersteigt der festgelegte Text die Vorgaben der Suchmaschine wird die Meta-Description durch „…“ verkürzt. Zudem sollten wichtige Suchbegriffe, zu denen die Seite gefunden werden soll, im Title Verwendung finden.  Mit Hilfe des Sistrix SERP Snippet Generator können Sie Ihr Snippet einfach simulieren.

Simulator für die Snippet Erstellung

2. Sichtbarkeit der Website

Um eine reale Angabe zur aktuellen Auffindbarkeit der Website zu erhalten, empfiehlt es sich die Sichtbarkeit der Website zu ermitteln. Die Sichtbarkeit einer Seite wird mit dem Sichtbarkeitsindex gemessen. Je höher der Wert ist, desto sichtbarer ist Ihre Website innerhalb der Suchergebnisseiten. Den Sichtbarkeitsindex können Sie mit Hilfe vieler Tools ermitteln. Unter anderem mit Sistrix und Xovi. Da die Tools jeweils andere Berechnungsmuster für den Sichtbarkeitsindex verwenden, kann das Ergebnis bei den unterschiedlichen Anbietern anders ausfallen. Um eine gehaltvolle Aussage aus dem Sichtbarkeitsindex abzuleiten, empfiehlt es sich die eigene Website mit der Internetpräsenz von Wettbewerbern zu vergleichen.

Sichtbarkeitsvergleich von der eigenen Website und der Website der Konkurrenz

In Abhängigkeit vom Suchvolumen der Begriffe zu denen Sie gefunden werden möchten, muss zum Beispiel bei sehr nischigen Branchen ein niedriger Sichtbarkeitsindex noch lange nicht bedeuten, dass Ihre Seite über die organische Suche schlecht aufgefunden wird. Das durchschnittliche monatliche Suchvolumen sowie die Positionierung zu einem bestimmten Begriff spielen in der Gewichtung zur Berechnung des Sichtbarkeitsindexes eine wesentliche Rolle. Ein Begriff mit geringem Suchvolumen zu dem Sie auf Position 1 ranken wirkt sich dementsprechend weniger auf die Sichtbarkeit aus, als ein Ranking auf Position 7 zu einem suchstarken Keyword. Des Weiteren empfiehlt es sich auch während eines Relaunches den Sichtbarkeitsindex im Auge zu behalten. Weitere Empfehlung zum Vorgehen in einem Relaunch finden Sie in unserem Blogbeitrag Die ultimative SEO-Checkliste für den Website-Relaunch.

3. Überschriften

Damit Suchmaschinen den Inhalt Ihrer Website besser verstehen und verarbeiten können, sollten Sie auf eine korrekte Verwendung von Überschriften achten. Dabei gilt es semantisch korrekt und gemäß der Hierarchie einzelner Textpassagen vorzugehen. Es ist wichtig, dass es pro Seite nur eine H1-Überschrift gibt. Hier sollten Sie möglichst versuchen das Thema der Website in den Fokus zu stellen. Weitere Überschriftenformate sollten entsprechend zur Gliederung des Textes Verwendung finden. Da viele Menschen einen Text erst einmal anhand der Überschriften scannen und den Inhalt bewerten, machen Sie es Ihrem Leser so einfacher Ihre Inhalte auf einen Blick zu erfassen. Selbiges trifft natürlich auch für den Bot der Suchmaschine zu. Wenn es sinnvoll erscheint, versuchen Sie zudem für die Seite wichtige Suchbegriffe in der Überschrift zu integrieren. Versuchen Sie schlussendlich die Überschriften Ihrer Website stets auf Relevanz und Nützlichkeit zu Gunsten einer leichten Lesbarkeit für Leser und Suchmaschine zu prüfen.

4. Ladegeschwindigkeit

Dieser Messwert ist insbesondere im Hinblick auf die Absprungrate Ihrer Website relevant. Lädt die Seite zu langsam, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der User die Seite schnell wieder verlässt höher. Da die Ladegeschwindigkeit eine hohe Bedeutung für die User hat, ist sie auch ein Teil des Rankingfaktors  von Suchmaschinen wie Google. Mit einer schnellen Website können Sie also auch eine bessere Platzierung in den Suchmaschinen erreichen. Die Ladegeschwindigkeit Ihrer Seite könne Sie ganz einfach mit Tools wie PageSpeed Insights oder GTmetrix messen.

Page Speed Tool zum Ermitteln der Ladegeschwindigkeit von Websites

5. Mobile Seite

Immer mehr Suchanfragen und Seitenaufrufe werden von mobilen Endgeräten getätigt. Spätestens mit dem Mobile-First-Index  ist es umso wichtiger, dass Ihre Seite auch für mobile User optimiert ist. Auch hier kann eine Website die nicht mobile-friendly ist, eine höhere Absprungrate bedeuten.  Bei der Analyse Ihrer Website sollten Sie daher ein großes Augenmerk auf die mobile Darstellung Ihrer Seite legen.

6. robots.txt und sitemap.xml

Die robots.txt gibt an wie sich die Crawler der Suchmaschinen im Umgang mit der Website verhalten dürfen. Natürlich ist damit nicht garantiert, dass sich alle Crawler an die in der robots.txt angegebenen Regeln halten, jedoch kann in den meisten Fällen davon ausgegangen werden. Die Verwendung einer robots.txt hat zwar keinen direkten Einfluss auf das Ranking Ihrer Website, Sie haben hier jedoch die Möglichkeit auf die Arbeit des Crawler-Bots einzuwirken und das Crawl-Budget für Ihre Website so bestmöglich zu nutzen. Die sitemap.xml hingegen hilft dem Crawler dabei die wichtigen Seiten, die indexiert werden sollen, zu finden. Eine Sitemap sollte immer eingereicht werden, denn so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass auch die gewünschten Unterseiten Ihrer Website von Google in den Index aufgenommen werden. Eine Garantie ist jedoch auch hier nicht gegeben. Um die Indexierung der in der Sitemap enthaltenen URLs zu begünstigen, sollten Sie diese zusätzlich in der Google Search Console sowie in der robots.txt hinterlegen.

7. Website Struktur

Für den Nutzer der Website ist es wichtig, dass er sich gut auf der Seite zu Recht finden kann. Eine eindeutige Menüführung und eine gute Linkstruktur helfen dabei. Die Struktur Ihrer Website können Sie dabei ganz einfach und ohne Tool überprüfen. Rufen Sie Ihrer Website auf und klicken Sie sich einfach mal durch. Wie viele Klicks braucht es, bis der Nutzer an sein Ziel kommt? Sind die Kategorien der Website eindeutig im Header Menü ersichtlich? Wenn Sie Ihre Website zu gut kennen, bietet es sich an hierzu auch einmal Freunde und Bekannte zu befragen.

8. Backlinks

Während wir uns bisher ausschließlich den OnPage-Maßnahmen zur Steigerung Ihrer Websiten-Performance gewidmet haben, kommen wir nun zu einem Thema aus dem OffPage-Bereich: dem Linkbuilding. Ein nicht unwesentlicher Faktor um im Wettbewerb innerhalb der SERPs zu bestehen, ist das Linkprofil Ihrer Website. Wie viele externe Seiten verweisen also auf Ihre Website? Auch die Qualität der verlinkenden Websites spielt dabei eine große Rolle. Handelt es sich um eine vertrauenswürdige, starke Seite? Ist der Link Do-Follow? Passt die Seite zu Ihrer Branche? All dies sind Fragen die es bei der Bewertung des eigenen Linkprofils zu beantworten gilt. Ein Backlinkprofil das aus Links von minderwertigen, nicht themen-relevanten Websites besteht, kann mehr Schaden anrichten als man denkt. Mit dem Penguin Update hat Google in der Vergangenheit bereits Seiten abgestraft, bei denen ein auffälliges Linkprofil vorzufinden war. Achten Sie also auf ein authentisches, ausgewogenes Linkprofil um einer derartigen Abstrafung zu entgehen und das volle Potential aus Ihren OffPage-Maßnahmen zu schöpfen.

9. Content und Keywords

Ebenfalls erheblich für das Suchmaschinen Ranking sind der Inhalt und die Keywords auf der Website. Google und andere Suchmaschinen spielen bevorzugt die Ergebnisse aus, die für die Suchanfrage der Suchmaschinen-Nutzer besonders relevant sind. Die Verwendung von relevanten Suchbegriffen hilft der Suchmaschine bei der Bewertung der Themenrelevanz zu einer bestimmten Suchanfrage. Inhalte sollten also immer aktuell sein und die Suchanfrage des Users möglichst umfassend beantworten. Eine Suchfragen Analyse kann helfen, sich auf die Bedürfnisse der Nutzer einzustellen. Weitere Hilfestellungen zur Identifikation suchstarker Begriffe finden Sie in unserem Blogbeitrag „Holister Content – Was steckt dahinter?“.

Tool für das Nachvollziehen von Suchanfragen

10. Seiten Fehler und Weiterleitungen

Wie viele Fehler-Seiten und Weiterleitungen (Redirects) Ihre Website aktuell aufweist können Sie leicht durch einen Crawl mit Tools wie Screaming Frog herausfinden. Oft entstehen beim Relaunch einer Website Fehler, die fatal für das Suchmaschinenranking werden können. Wurden beispielsweise wichtige Unterseiten nicht via 301-Redirect auf die neue URL weitergeleitet? Hat sich beim Setzen von internen Links eventuell ein URL-Schreibfehler eingeschlichen? Gerade aufgrund solcher Fehlerquellen empfiehlt es sich die Google Search Console nach einem Relaunch immer wieder auf einlaufende Fehler-Seiten zu prüfen. Diese sollten dann gegebenenfalls via 301-Redirect auf die korrekte URL weitergeleitet werden bzw. interne Linkziele angepasst werden. Stellen Sie zudem sicher, dass der Weiterleitungsstatus Ihrer Redirects korrekt bedacht wurde.



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