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SEO – der komplette SEO Guide für Anfänger (Teil I)

Lisa Jabar
Geschrieben von Lisa Jabar
SEO – der komplette SEO Guide für Anfänger (Teil I)

Was ist SEO?

SEO ist die Kurzform für Search Engine Optimization und bezieht sich auf die Maßnahmen, die zur Verbesserung der organischen Positionierung innerhalb der unbezahlten Suche  vorgenommen werden. Im deutschen Sprachgebrauch wird in diesem Zusammenhang auch das Wort Suchmaschinenoptimierung verwendet. Geübten Nutzern von Suchmaschinen wie Google, Bing und Co., zu denen inzwischen die meisten Internetnutzer zählen, ist bekannt, dass besonders die ersten Suchergebnisseiten von großer Bedeutung und Relevanz sind. Wenn Sie mit Ihrer Website also möglichst viele User erreichen wollen, ist die Suchmaschinenoptimierung der Hebel um eine gute Positionierung innerhalb der Suchergebnisseiten zu erreichen.

Suchmaschinen Seiten, die tatsächlich genutzt werden

Menschen und Suchmaschinen

Im Zeitalter der Digitalisierung und des Internets gibt es kaum noch Menschen die spontane Fragen nicht in Suchmaschinen wie Google eingeben. Bei den Suchanfragen können verschiedene Suchabsichten festgestellt werden, die über die Erwartung des Nutzers Aufschluss geben.

Die relevantesten Kategorien in Bezug auf die Suchintention sind die folgenden:

  • Navigationale Suche: Bei der navigationalen Suche kennt der User bereits das zu erwartende Webangebot. Oft wird in diesem Zusammenhang nach einer Brand, einem Unternehmen oder in vielen Fällen sogar nach einem Domainnamen gesucht. Sie haben in der Vergangenheit sicherlich auch schon einmal eine Webadresse in das Suchfeld und nicht etwa in den Browser eingegeben. Und genau diesen Weg gehen in vielen Fällen auch Ihre User um auf Ihre Webseite zu gelangen Wenn Sie Eigentümer der gesuchten Brand sind bzw. der Suchende gezielt nach Ihrem Unternehmen sucht, kann eine navigationale Suche als sehr nah an der Conversion definiert werden.
  • Informationale Suche: Beim informationalen Suchinteresse möchte der User eine Antwort auf eine bestimmte Frage, Informationen finden und Wissen erwerben. Unter den Suchergebnissen zu derartigen Suchanfragen sind oft Definitionen, Wikis, HowTo‘s und Ratgeber zu finden. Holistische Inhalte sind hier der richtige Optimierungsansatz um die Fragen und Erwartungen des Suchenden möglichst vollumfänglich zu bedienen. Bei dieser Art von Suchanfrage können Unternehmen mit Ihrem Know-How punkten und Ihren Expertenstatus zu einem bestimmten Thema stärken. Der Suchende befindet sich noch im Prozess der Informationssuche und lässt sich somit auch noch von den USPs Ihrer Angebote überzeugen. Nutzen Sie hier den Beratungsansatz um aus einem Interessenten einen Kunden zu machen.
  • Transaktionale Suche: Hinter dieser Suchintention steht ein eindeutiges Kaufinteresse bzw. hat der User hier die Absicht eine Transaktion durchzuführen. Dies kann natürlich auch mit einer Anfrage, einem Newsletter Abonnement, einem PDF Download oder ähnlichem einhergehen. Die Suchanfrage beinhaltet dabei typischerweise Aktionswörter wie kaufen, bestellen, downloaden, Angebot, etc. Durch das eindeutige Transaktionsinteresse ist eine Conversion bei derartigen Suchen wahrscheinlicher als etwa bei informativen Suchen.

Nicht immer lässt sich eine Suchanfrage eindeutig einer Suchintention zuordnen. Dennoch sollten Sie sich bei der Optimierung Ihrer Landingpages die Suchintention Ihrer Zielgruppe vor Augen halten, um diese bestmöglich mit Ihrem Angebot zu matchen.

Das Ziel von SEO

Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es im ersten Schritt für ein bestimmtes Keyword bei einer verwandten Suchanfrage eine gute Platzierung in den Suchergebnisseiten zu erzielen. Um dann im zweiten Schritt qualifizierten Traffic für die eigene Seite zu generieren. Um dieses Ziel zur Umsetzung zu bringen sind viele Analysen und Maßnahmen nötig, sowohl im On-Page als auch im Off-Page Bereich. Anders als im Search Engine Advertising (SEA) ist SEO eine langfristige Strategie. Von der Maßnahmenumsetzung bis zum gewünschten Ergebnis in Bezug auf die Performance kann es einige Zeit dauern. Bevor Sie sich entscheiden SEO zu betreiben, seien Sie sich also im Klaren darüber, dass in den ersten Monaten wenig zu sehen sein wird. Im Gegenzug sind die Veränderungen langfristig und haben Sie sich erst einmal eine gut rankende Website aufgebaut, können Sie, bei guter Pflege, lange davon ernten.

Wie Suchmaschinen funktionieren

Suchmaschinen durchsuchen zwar nicht das komplette Internet, jedoch große Teile des World Wide Webs. Der Vorgang ist umfangreicher, als er zunächst für den Nutzer erscheint. Vereinfacht ausgedrückt durchsucht der Suchmaschinen Crawler das Netz nach Informationen, indexiert diese und erstellt ein Ranking nach eigenem Ermessen. Diese drei Schritte helfen einen besseren Einblick in die Arbeitsweise einer Suchmaschine zu gewinnen.

Schritte Suchmaschinen Crawler

1. Erfassung
Dieser Schritt wird im Fachjargon auch Crawling genannt. Der Bot der Suchmaschine durchsucht das World Wide Web nach relevanten Websites. Dabei funktioniert der Bot wie eine Art Roboter der dauerhaft und eigenständig Inhalte im Netz durchsucht.

2. Informationsaufbereitung und Indizierung
Die Seiten, die der Crawler bei seiner Suche vorfindet werden bewertet. Jede Suchmaschine hat einen Index, in den relevante Seiten eingetragen werden. Dieser Index ermöglicht am Ende die schnelle Beantwortung individueller Suchanfragen.

3. Informationsbereitstellung
Wenn eine Suchanfrage gestellt wird, muss somit nicht mehr das gesamte Netz durchsucht werden. Die Suchmaschine greift hier auf die beim letzten Crawl indexierten Seiten zurück. Die Ergebnisse werden von der Suchmaschine nach Relevanz für die Suchanfrage sortiert und ausgespielt.

Was Sie beachten sollten

Welche Faktoren in das Rankingergebnis der Suchmaschinen mit einspielen, sind nicht vollständig bekannt. Von Zeit zu Zeit geben Suchmaschinen-Betreiber wie Google Einzelheiten bekannt, die zu einer besseren Positionierung führen können. Generell kann davon ausgegangen werden, dass das Nutzer-Empfinden beim Besuch der Seite eine enorm große Rolle spielt. Eine gute Usability sollte daher also immer im Vordergrund stehen. Findet sich ein Nutzer nur schlecht auf Ihrer Seite zurecht, wird dieser Umstand auch nicht unbemerkt an Google vorbeigehen. Die Aufenthaltsdauer und die Absprungrate geben hier bereits erste Aufschlüsse über die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Seite. Seit Mitte dieses Jahres hat Google zudem die Ladezeit einer Website offiziell zum Rankingfaktor erklärt. Auch hier kann der Bezug zu einer guten Usererfahrung gezogen werden. Dauert das Laden Ihrer Seite überdurchschnittlich lange, werden Ihnen an dieser Stelle viele ungeduldige Seitenbesucher verloren gehen. Weitere OnPage Basics könne Sie in unserem Blogbeitrag Top 10 SEO-Check-Ups für Ihre Website nachlesen.

Black-Hat und White-Hat SEO

Auch wenn die Namensgebung dieser SEO Bereiche aus dem wilden Westen kommt, so findet sie trotzdem Gesprächsbedarf in der Gegenwart. White-Hat SEO umfasst alle Bereiche in der Suchmaschinenoptimierung, die sich mit einer regelkonformen Optimierung auseinandersetzen. Erfolge aus umgesetzten Maßnahmen brauchen hier zwar einen gewissen Wirkungszeitraum, sind jedoch von langfristiger Natur. Im Black-Hat SEO finden sich hingegen hauptsächlich Aktivitäten in der Optimierung wieder, die die Qualitätsrichtlinien der Suchmaschinen nicht beachten und brechen. Spam-Praktiken, die in diesen Bereich fallen, erzielen zwar kurzfristig die gewünschten Ergebnisse, sind dabei aber alles andere als nachhaltig. Der schnelle Aufbau von unnatürlichen Linkprofilen, die Verwendung von Doorway Pages oder Cloaking sind hier als Beispiel für Aktivitäten im Black-Hat SEO zu nennen. Die daraus resultierenden, schnellen Erfolge haben zunächst einen positiven Klang, ziehen in diesem Fall jedoch erhebliche Konsequenzen mit sich. Die Suchmaschinen werden in der Erkennung solcher Praktiken immer versierter und schließen die Zielseiten schließlich vom Index aus. Ein unsauberes Linkprofil ist nur eins von vielen Möglichkeiten den sauberen Pfad der Suchoptimierung zu verlassen. Aus der Agenturerfahrung heraus können wir nur stark von derartigen Methoden abraten, da sie langfristig nie zu guten Ergebnissen führen.

Fazit

Aufgaben im SEO sind hauptsächlich qualitativer Natur. Der Schwerpunkt liegt auf der Langfristigkeit der Maßnahmen und der Nutzerfreundlichkeit. Wenn Sie von Anfang an hochwertige SEO Arbeit betreiben, können Sie sehr lange aus dieser Quelle schöpfen. Nehmen Sie sich also Zeit, Ihre Maßnahmen gut zu überlegen und langfristig zu planen. Mehr zu On-Page und Off-Page SEO erfahren Sie im zweiten Teil dieser Beitragsreihe.



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