Digital Marketing Blog

Social Media Properties in der Google Search Console

Geschrieben von Stella Lara Panse | 16.07.26 10:44

Google führt eine neue Funktion in der Google Search Console ein: die sogenannten „Platform Properties“. Damit können Content-Ersteller und Publisher die Leistung ihrer Profile auf bestimmten Social-Media- und Videoplattformen direkt in der Google Search Console analysieren – auch ohne eine eigene Website zu besitzen. Der Rollout dieser neuen Properties erfolgt schrittweise über die kommenden Wochen.

Social-Media-Properties in der Google Search Console

Bisher ließen sich Social-Media-Kanäle in der Google Search Console nicht direkt als eigenständige Properties auswerten. Mit den Platform Properties ändert sich das, da Google ausgewählte soziale Profile nun als eigenständige Datenquellen erfasst. Dadurch wird nachvollziehbar, welche Suchbegriffe Nutzer zu den entsprechenden Social-Media-Inhalten auf Google Search und Google Discover führen.

Dabei bieten diese Platform Properties nicht den vollen Funktionsumfang einer regulären Website-Property. Sie sind speziell darauf ausgelegt, die Performance der verknüpften Social-Media-Inhalte in der Google-Suche abzubilden.

Social-Media-Sichtbarkeit in der Google Search Console auswerten

Die neue Funktion wird derzeit schrittweise für alle Konten freigeschaltet. Sobald das Feature bei Ihnen aktiv ist, können Sie Ihre Social-Media-Kanäle ganz einfach verknüpfen und deren Leistung direkt in der Google Search Console auswerten.

Diese Plattformen können Sie tracken:

Instagram: Sichtbarkeit von Profilinhalten in den Google-Suchergebnissen.
TikTok: Suchleistung von Kurzvideos.
X (ehemals Twitter): Leistungsdaten zu Text- und Bildbeiträgen.
YouTube: Klicks und Impressionen der Videoinhalte in der Suche.

Diese Berichte stehen Ihnen zur Verfügung:

Leistungsbericht (Performance Report): Zeigt Klicks, Impressionen und weitere Metriken. Die Daten lassen sich filtern, sortieren und exportieren, um die genauen Suchanfragen hinter den Aufrufen zu analysieren.

Insights-Bericht: Bietet eine Übersicht über Traffic-Trends, die am besten performenden Beiträge auf Google und die Art und Weise, wie Nutzer das Profil entdecken.

Erfolge (Achievements): Ermöglicht das Nachverfolgen von Meilensteinen, wie dem Erreichen bestimmter Klickzahlen aus der Google-Suche in den letzten 28 Tagen.

Schritt für Schritt: So richten Sie die  Properties ein

Die Einrichtung erfolgt direkt in der Benutzeroberfläche der Google Search Console durch eine Verifizierung des jeweiligen Social-Media-Kontos.

  1. Anmeldung als Administrator in der Google Search Console und dem Social-Media-Konto
    • Loggen Sie sich als Admin in der Google Search Console ein (am besten auf einem separaten/weiteren Bildschirm).
    • Loggen Sie sich auf dem anderen Bildschirm ebenfalls als Admin in den Social-Media-Account ein, den Sie verknüpfen möchtest.
  2. Google Search Console öffnen
    • Öffnen SIe die Google Search Console.
  3. Property hinzufügen
    • Navigieren Sie zur Bestätigungsseite oder öffnen Sie das Drop-down-Menü der Property-Auswahl und klicken Sie auf „Property hinzufügen“.
  4. Plattform auswählen
    • Wählen Sie eine der vier unterstützten Plattformen aus (Instagram, TikTok, X oder YouTube).
  5. Verbindung autorisieren
    • Folgen Sie den Schritten auf dem Bildschirm, um die Verbindung über eine sichere Autorisierung abzuschließen.

Was bedeutet das für Ihre Content-Strategie?

Durch die neue Datenlage lässt sich genauer nachvollziehen, ob und wie Social-Media-Inhalte über die Websuche gefunden werden. Wenn bestimmte Beiträge regelmäßig organischen Traffic über Google generieren, kann es sinnvoll sein, Titel, Beschreibungen und behandelte Themen gezielter auf relevante Suchbegriffe hin zu optimieren.

Dieses Tool misst, wie gut Ihre Inhalte in der Google-Suche und bei Google Discover abschneiden. Es zeigt Ihnen nicht, was direkt auf Ihren Social-Media-Kanälen passiert.
Plattforminterne Aufrufe oder Interaktionen werden hier nicht erfasst. Nutzen Sie das Tool daher als Ergänzung für Ihre Google-Reichweite, während Ihre Social-Media-Analytics-Tools für alles andere unverzichtbar bleiben.