Julia Seufert

Julia Seufert

Digital Marketing Consultant - Organic

Top-6 Backlink Mythen aufgedeckt

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1. Linken Sie nicht zu anderen Seiten, denn dann verlieren Sie Link Ranking

Dieser Link Mythos ist einer der sich hartnäckig hält, da dieser vor einigen Jahren noch ein Körnchen Wahrheit enthielt. In der Vergangenheit war es so, dass jeder Link der von einer Seite ausging den gleichen Link Rank hatte. Das heißt, je mehr Links von einer Seite ausgingen, desto geringer war der Link Rank jedes einzelnen Links. Doch das ist heutzutage nicht mehr der Fall und der Link Rank der vorhandenen Links wird nicht verringert, wenn ein neuer Out-Link dazukommt.

Mittlerweile gehört es zur Best Practice, zu anderen Webseiten zu linken. Im Februar 2016 wurde eine Studie zum Einfluss von korrekt platzierten Links durchgeführt und diese zeigt, dass externe Verlinkung einen positiven Einfluss auf das Ranking einer Webseite haben können.

Eine gute Maxime dabei ist, zu linken, wann immer es dem Benutzer hilfreich sein könnte. Wichtig dabei ist, dass der Link korrekt implementiert wird, er einen deskriptiven Anchor Text enthält und der Link einen neuen Tab öffnet, da der Benutzer die eigene Seite sonst verlässt.

2. Vermeiden Sie, Links von einer Webseite mit geringerer Domain Autorität zu bekommen

Domain Autorität ist eine Metrik die von der Marketing Software Firma Moz entwickelt wurde, um das Ranking von Webseiten in den Google Ergebnissen anhand von Linkdaten vorhersagen zu können. Diese Metrik ist rein indikativ und sagt nichts darüber aus ob eine Webseite qualitativ hochwertig ist oder ob die Webseite relevanten Content produziert. Das heißt, dass Domain Autorität auch beim Linkbuilding als rein indikativer Faktor genutzt werden sollte. Wenn eine Webseite beispielsweise noch relativ neu ist, hat diese oftmals noch eine recht geringe Domain Autorität. Wenn diese Seite aber soliden Content produziert und thematisch passend ist, gibt es keinen Grund warum es nicht von Vorteil wäre, von dieser Seite einen Link zu bekommen.

Es ist wichtig sich beim Linkbuilding nicht nur auf eine Metrik zu verlassen, sondern im Einzelfall zu entscheiden, ob ein Backlink vorteilhaft ist oder im Zweifelsfall sogar schädlich sein kann.

3. Ihre Webseite erhält eine Google Penalty, wenn Ihr Linkprofil zu schnell wächst

Denken wir doch einmal über diesen Mythos nach. Google vergibt Penalties, wenn gegen die Google Webmaster Guidelines verstoßen wird. Beispielsweise in Form von Linkkäufen oder Privaten Link Netzwerken. Bei diesen Black Hat Techniken können sehr viele Links über eine kurze Zeitspanne aufgebaut werden.

Allerdings gibt es auch andere Möglichkeiten, schnell und ganz sauber an viele Links in einer kurzen Zeit zu kommen. Wenn eine Webseite eine super Idee hat und tollen Content erstellt, sei es in Form eines Videos, Artikels oder einer Infografik, kann dieser Content durch die heutige Vernetzung innerhalb von Wochen tausendfach verlinkt werden. Ein Beispiel für eine Infografik, die gerade das geschafft hat, wurde von einer US-amerikanischen Firma erstellt. Nachdem diese Infografik ins Netz gestellt wurde, bekam sie innerhalb kürzester Zeit ca. 1400 Backlinks und wurde tausendfach geteilt.

Das heißt, es kommt nicht auf die Zeitspanne an, in der man Links generiert, sondern nur auf die Technik. Wenn man, wie erwähnt, durch originellen Content schnell eine sehr große Anzahl an Backlinks bekommt, wird Google dafür auf keinen Fall eine Penalty vergeben. Wenn jedoch Links gekauft werden, egal ob sehr viele oder sehr wenige über einen bestimmten Zeitraum, besteht immer die Möglichkeit, dass Google an diese Webseite eine manuelle Abstrafung vergibt.

4. Mehr als ein Link von derselben Webseite ist wertlos

Es könnte sein, dass dieser Link Mythos daher kommt, dass Link-Domain Verteilung ein Faktor bei der Link-Analyse ist. Es ist häufig der Fall, dass Webseiten die ein Backlink Profil mit vielen Links von verschiedenen Domains besitzen besser ranken, als Seiten die nur viele Links von ein oder zwei Domains vorweisen können.

Trotzdem ist es nicht so, dass mehrere Links von einer (qualitativ hochwertigen-) Webseite in irgendeiner Weise schädlich sind. Das signalisiert nur, dass die verlinkte Webseite in den Augen der verlinkenden Seite, viele gute Ressourcen besitzt, auf die es sich lohnt mehrfach zu verweisen. Daher ist es sogar förderlich, wenn auf eine Webseite mehrfach verlinkt wird, da dies für Google ein Zeichen ist, dass die Webseite vertrauenswürdig ist und gute Inhalte besitzt.

Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass nicht nur Links von ein paar Domains erworben werden, sondern, dass man sein Backlink Profil breit gefächert aufstellt. Dies sollte jedoch eher darüber erfolgen neue Links von verschiedenen Domains zu erhalten, als andere Domains daran zu hindern die eigene Webseite öfter zu verlinken.

5. Je mehr Links eine Webseite hat, desto besser rankt sie

Bei diesem Mythos handelt es sich um eine Halbwahrheit. Links sind zunächst einmal nur ein Faktor von vielen, der über die Ranking Positionen bei Google entscheidet. Es wird geschätzt, dass der Google Ranking Algorithmus ca. 200 Ranking Signale hat, wovon sich nur ein Teil mit Backlinks befasst.

Des Weiteren ist es nicht so, dass alle Links gleich „gut“ sind. Manche Links haben mehr Gewicht als andere und nehmen daher mehr Einfluss auf das Google Ranking. Generell gilt, dass Follow Links von qualitativ hochwertigen Webseiten, mit relevanten Anchor-Text am meisten Link Autorität weitergeben. Im besten Fall werden Besucher der Link gebenden Seite noch auf die eigene Webseite weitergeleitet. Das heißt, dass wenige Links mit hoher Link Autorität eventuell von Google als „besser“ bewertet werden, als ein Backlink Profil mit vielen Links von geringer Autorität. Dennoch ist es, solange die Links von nicht-spammy Domains kommen, besser mehr Links als weniger Links zu haben. Oftmals gilt jedoch auch bei Links Qualität vor Quantität.

6. Fragen Sie niemals nach Links, denn dann wird Ihre Webseite eine Google Penalty erhalten

Das ist nicht ganz korrekt. In den Google Webmaster Guidelines ist ganz genau festgelegt, was gegen die Regeln von Google verstößt und was nicht. Link-Austausch, Link Schemen und das Kaufen von Links ist beispielsweise verboten. Das heißt, wenn man nach einem Link zur eigenen Seite fragt, sollte dem potenziellen Linkgeber auf keinen Fall ein finanzieller Anreiz geboten werden. Sachen wie: „Wenn du zu der Webseite linkst, bekommst du 30% auf unser Produkt“, oder andere monetären Anreize sind grundsätzlich verboten. Es sei denn, die Backlinks sind no-follow und werden als bezahlter Post gekennzeichnet.

Nicht verboten ist es jedoch, jemandem vorzuschlagen zur eigenen Webseite zu linken, da man glaubt, dass der eigene Content gut zu dem der anderen Webseite passt. Ob dieser Link dann tatsächlich platziert wird liegt dann im Ermessen des anderen Webmasters. Dabei gilt, je spannender, besser oder origineller der eigene Content ist, desto eher werden andere Webseiten auf diesen verweisen.

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