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5 Tipps für eine erfolgreiche Keyword-Recherche als Basis für eine hohe Conversionrate

Janett Schenkel
Geschrieben von Janett Schenkel
5 Tipps für eine erfolgreiche Keyword-Recherche als Basis für eine hohe Conversionrate

Erfolgreiche Unternehmen sprechen die Sprache ihrer Kunden. Nicht nur in Werbeanzeigen, sondern auch in den sozialen Medien und nicht zuletzt auf der Webseite. Doch wie finden Sie heraus, mit welchen Begrifflichkeiten sich Ihre Zielgruppe erreichen lässt? Diese Fragestellung kann mit einer umfassenden Keyword-Recherche beantwortet werden und ist zudem Ausgangspunkt jeder OnPage-Optimierung.

Keywords sind Suchbegriffe, die von Ihren Kunden in Suchmaschinen eingegeben werden, um spezifische Informationen, Antworten auf Fragen oder auch Angebote zu erhalten. Die Verwendung von Keywords auf der Webseite hilft den Suchmaschinen, die Relevanz Ihrer Webseite zu erkennen und bei entsprechenden Suchanfragen auszuspielen.

Die Keyword-Recherche beschreibt die unmittelbare Suche nach relevanten Keywords, auf die Sie schlussendlich Ihre Webseite optimieren sollten. Eine Relevanz lässt sich dann feststellen, wenn das Keyword zu Ihrem Business passt, ein hohes Suchvolumen besitzt und im Vergleich zum Wettbewerb ein hohes Potenzial besteht, sich mit der eigenen Webseite erfolgreich auf Seite 1 der Suchergebnisseiten zu positionieren.

Die folgenden fünf Tipps sollen Ihnen dabei helfen, solch relevante Keywords zu finden.

Tipp 1: Die Suchintention erkennen

Bevor Sie konkret mit dem Zusammenstellen verschiedenster Keyword-Ideen beginnen, vergegenwärtigen Sie sich, dass die Intention und Zielsetzung hinter den eingegebenen Suchbegriffen unterschiedlich ist. Man geht hier in der Regel von drei verschiedenen Typen von Suchanfragen aus: Die navigationale, die informationale und die transaktionale Suchanfrage.

Bei einer navigational motivierten Suchanfrage nutzt der Kunde die Suchmaschine, um zu einer Webseite eines bestimmten Unternehmens oder Webseitenbetreibers zu gelangen. Das Keyword “Second Elements” beispielsweise verinnerlicht die Intention, die Webseite unserer Agentur aufrufen zu wollen. Der Nutzer hat somit bereits ein gewisses Know-how zu dem Unternehmen, das er sucht und möchte mit diesem in Interaktion treten.

Informational geprägte Suchanfragen sind Anfragen, durch deren Ergebnis eine Frage beantwortet oder auch ein Problem gelöst werden soll. Das können beispielsweise Suchbegriffe sein wie “SEO Checkliste” oder auch “Schuhe richtig pflegen”.

Suchanfragen mit transaktionaler Intention zielen auf eine direkte Kaufabsicht ab. Die beispielhafte Suche nach “SEO Beratung buchen” oder auch “schwarze Schuhe bestellen” verdeutlicht einen konkreten Bedarf an einer Dienstleistung oder einem Produkt.

Wenn Sie ein geeignetes Keyword-Set für Ihre Webseite zusammenstellen wollen, berücksichtigen Sie alle drei Suchintentionen gleichermaßen. Es ist nicht nur wichtig, unter Ihrem Firmennamen gefunden zu werden oder schlichtweg nur Ihre Leistung verkaufen zu wollen. Von hoher Bedeutung ist ebenso, dass Sie Vertrauen seitens Kunden aufbauen und als kompetenter Marktteilnehmer auftreten. Das bedeutet, dass Sie auf diverse Fragen und Probleme Antworten liefern und informative Inhalte auf Ihrer Webseite platzieren sollten. Mit nicht-werblichen Informationen steigern Sie Ihre Bekanntheit, können Ihr Image verbessern und schlussendlich Neukunden generieren, wenn diese ihre informationalen Suchanfragen zu transaktionalen Suchanfragen wandeln.

Tipp 2: Keyword Short-Tail vs. Long-Tail Keywords

Short-Tail und Long-Tail Keywords beziehen sich auf die Länge der eingegebenen Suchphrase. Short-Tail Keywords sind Ein-Wort-Suchbegriffe wie “SEO” oder “Schuhe”. Da die Suchbegriffe meist wie Oberbegriffe fungieren, stellen Nutzer bei der Eingabe dieser Begriffe fest, dass sie zu allgemein gesucht haben und präzisieren ihre Suche in den folgenden Schritten bspw. zu “schwarze Schuhe”. Je konkreter die Vorstellung der Nutzer, desto präziser werden in der Regel die Suchanfragen formuliert. Um der Suchintention Ausdruck zu verleihen, reichen selbst zwei Worte dabei meist nicht mehr aus. Dann werden mehrere Worte oder sogar komplette Fragestellungen (Key-Phrasen) in die Suchmaschine eingegeben. An dieser Stelle spricht man von Long-Tail Keywords, dessen Vielfalt unendlich ist.

Bereits 2015 teilte Google mit, dass tagtäglich 15% der Suchanfragen, die Nutzer in die Google Suchmaschine eingeben, in der Form noch nie gestellt wurden. Demzufolge ist davon auszugehen, dass es stets neue, relevante Keyword-Kombinationen gibt, weshalb der Prozess der Keyword-Recherche nie vollständig abgeschlossen ist.

Tipp 3: Text- vs. Sprachsuche

Die Suche mittels Sprachassistenten erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Vor allem die Nutzer mobiler Endgeräte substituieren immer häufiger das Eingeben von Text mit der Eingabe von Sprache, um eine Suche auszulösen. Laut einer Studie von Hubspot (Quelle) suchen etwa drei Viertel der Verbraucher mittels Sprachassistenten. Davon nutzen sie diesen Assistenten mindestens zu einem Viertel täglich. Die Tendenz ist steigend.

Spannend wird diese Tatsache, wenn man sich vergegenwärtigt, dass Nutzer anders schreiben als sprechen. Während bei einer Textsuche nach einem Restaurant bspw. “italienisches Restaurant Hamburg” eingegeben wird, würde man die Sprachsuche eher als “bestes italienisches Restaurant in der Nähe” formulieren. Statt Keywords wie “jetzt bestellen” werden Keywords wie “jetzt anrufen” relevant, um mittels Sprache den gewünschten Prozess weiterzuführen.

Tipp 4: Sammeln von kreativen Keyword-Ideen

Nachdem mit den voraus gegangenen Tipps der notwendige Weitblick geschaffen wurde, geht es nun um das konkrete Notieren von möglichen Keywords. Hier ist insbesondere Kreativität gefragt, um nicht nur naheliegende, sondern auch originelle Keywords zu finden. Versetzen Sie sich dabei in die Lage des Kunden. Wie würde dieser vorgehen und wie konkret suchen, wenn er einen Bedarf an Informationen, Produkten oder Dienstleistungen hat?

Nutzen Sie hierfür bewährte Kreativitätstechniken, um das Themengebiet umfangreich zu erschließen. Die wohl einfachste und bekannteste Methode ist das Brainstorming. Wenden Sie diese Methoden nicht nur für sich individuell an, sondern beziehen Sie die Gedanken Ihrer Kollegen, Freunde und Familie mit ein.

Daneben bietet es sich an, zunehmend auch semantisch vorzugehen. Synonyme oder auch passende Wortgruppen bis hin zu ausformulierten Fragestellungen sollten dabei parallel berücksichtigt werden.

Neben dem direkten Gespräch mit anderen Personen eignen sich auch die ein oder anderen Tools zur Recherche. Um weiterführende Keywords zu einer bestehenden Idee zu finden, dienen beispielsweise folgende Tools und Features:

Wenn Sie in der Google Suchmaschine beginnen Suchbegriffe einzugeben, werden häufig gestellte Suchanfragen automatisch ergänzt und untereinander angezeigt. Bei dieser Google Search Suggest Funktion passen sich mit jedem weiteren Begriff die Vorschläge neu an, was Ihnen vielfältige Ideen für Long-Tail Keyword-Kombinationen bieten kann. Dabei werden bisher eingegebene Wörter nicht nur ergänzt, sondern unter Umständen auch ähnliche Wortgruppen ausgegeben.

Weitere Ideen ergeben sich auch unter “Verwandte Suchanfragen” am Ende der Suchergebnisliste:

In Anlehnung an die Google Search Suggest Funktion bietet Ubersuggest ebenso zahlreiche Keyword Kombinationen ausgehend von dem eingegebenen Suchbegriff an. Dabei lassen sich die Ergebnisse regional und mit Bezug auf verschiedene Suchkanäle wie die Google Websuche, Google Bildersuche, Google Shopping, Google News oder auch YouTube ausgeben.

Zum Auffinden ganzer Fragestellungen eignen sich W-Fragen Tools wie w-fragen-tool.com oder auch das Keyword-Ideen Tool answerthepublic.com. Auch gutefrage.net oder quora.com geben diverse Inspirationen zu Fragestellungen, die die Gesellschaft bewegen.

Zum Auffinden von Synonymen eignet sich openthesaurus.de oder synonyme.de. Wenn Sie Ihr Keyword-Set aus semantischer Perspektive noch weiter anreichern wollen, bietet Semager zusätzliche Ideen.

Mit Google Trends erhalten Sie zu einem oder mehreren eingegebenen Suchbegriffen das relative Suchinteresse im Zeitverlauf, mit der Möglichkeit nach der Region, dem Zeitraum und dem Suchkanal zu filtern und innerhalb verschiedener Kategorien zu analysieren. Des Weiteren bietet das Tool ähnliche Suchanfragen in diesem Zusammenhang an.

Eine weitere, interessante Ideenquelle, die Sie nicht vergessen sollten, ist die Auswertung der internen Suche Ihrer Webseite. Je nachdem wie Sie die interne Suche auf Ihrer Webseite abbilden, lassen sich die Daten ggf. direkt ermitteln oder bei dem jeweiligen Tool-Anbieter erfragen. Eine andere kostengünstige Möglichkeit bietet sich an, wenn Sie das Webseiten-Tracking über Google Analytics laufen lassen und sie die Auswertung der internen Suche freischalten.

Sollten Sie bereits Google AdWords Anzeigen schalten, lohnt sich auch hier ein Blick in das Konto unter dem Bereich “Keywords”. Hier lässt sich eine spezielle Analyse vornehmen, mit welchen Keyword-Kombinationen Ihre Kunden bereits von der Suchmaschine über Anzeigen auf Ihre Seite gelangt sind und welche davon bereits mehr oder weniger gut für Ihr Business funktioniert haben.

Tipp 5: Die Konkurrenz analysieren

Betrachten Sie auch Ihren Wettbewerb als Ideenquelle und beziehen Sie diesen mit in Ihre Überlegungen ein. Als Grundlage gibt seorch.de mit dem Website Vergleichstool einen sachlichen Überblick über wesentliche OnPage Faktoren. Darunter sind beispielsweise die Top 30 verwendeten Wörter oder auch erwähnte Fragestellungen auf den analysierten Webseiten aufgeführt, welche Inspiration zur Darstellungsweise von gut funktionierendem Content geben.

Darüber hinaus bietet ein manueller Blick auf die Webseiten der Konkurrenz tiefergehende Erkenntnisse: Wie bildet der Wettbewerb seine Themen ab? Wie facettenreich und auch wie umfangreich werden Inhalte dem Kunden präsentiert und mit welchen Begrifflichkeiten geht dieser insgesamt auf seine Kunden zu? An welcher Stelle werden Themen nur unzureichend abgehandelt?

Wenn Sie Suchbegriffe in die Suchmaschine eingeben, beurteilen Sie die Ergebnisse der gesamten ersten Seite. Wirken die Ergebnisse stark umkämpft? Zu welchen Themen scheint es nur wenige, schlecht auf die Nutzerbedürfnisse optimierte Inhalte zu geben? Wahrscheinlich wäre ein neuer Beitrag zum Thema Schuhpflegetipps aufgrund der Fülle an bereits verfügbaren Informationen ziemlich überflüssig. Haben Sie allerdings statt allgemeingültiger Informationen, produktspezifische Informationen, helfen Sie dem Kunden viel präziser weiter.

Bei der Analyse lohnt sich auch ein Blick auf Unternehmen ganz anderer Branchen. Welche Ideen funktionieren dort und wie lassen sich diese auf Ihr Geschäft transferieren? Die Kombination zunächst entfernter Ideen eröffnet unter Umständen neues, ungeahntes Potenzial.

Das Suchvolumen der Keyword-Ideen ermitteln

Die Vielfalt an Keyword-Ideen, die Sie nun gesammelt haben, sollte nun abschließend bewertet werden. Das erreichen Sie zunächst dadurch, indem Sie das konkrete Suchvolumen der Keywords überprüfen. Mit dem Google Keyword Planer lässt sich das Suchvolumen gefiltert für bestimmte Regionen, Spracheinstellungen und Zeiträume ausgeben. Potenzial verbirgt sich tendenziell hinter Keywords mit einem möglichst hohen Suchvolumen.

Um allerdings aus diesen Zahlen Strategien abzuleiten, reichen diese bloßen Ergebnislisten nicht aus. Vielmehr sollten Sie die vielen Daten aggregieren und inhaltlich relevante Cluster bilden.

Das Wettbewerbspotenzial einschätzen

Auch nach der Keyword-Recherche spielt der Blick auf den Wettbewerb eine bedeutende Rolle. Die relevanten Themen kennen Sie bereits und sollten diese nun noch einmal hinsichtlich des Potenzials für Ihr Business bewerten. Je nachdem wie stark und offensiv Sie selbst in Ihrem Marktumfeld auftreten, sollten Sie Ihre Strategie entsprechend ausgestalten. Bei einem neuen Business mit geringer Kapitalausstattung sollten Sie mehr in den eher schwach umkämpften Märkten beginnen Nutzer anzusprechen. Bei stärker werdender Marktmacht ist die Wahrscheinlichkeit höher, auch unter stärker umkämpften Suchbegriffen weit oben zu ranken.

Wie hoch der Wettbewerb bei einzelnen Keywords ist, lässt sich im Google Keyword Planer ablesen. Aber auch ein manueller Blick auf die Suchergebnisliste und die entsprechenden Wettbewerber lassen einige Rückschlüsse auf attraktive Themen zu.

Fazit

Mit welchen Begrifflichkeiten Sie Ihre Kunden erreichen können, sollten Sie nicht dem Zufall überlassen. Sie werden überrascht sein, mit welchen Suchphrasen Nutzer tagtäglich in den Suchmaschinen unterwegs sind und wo ungeahnte Potenziale liegen. Zudem lassen sich aus einer durchdachten Analyse eine Priorisierung und damit eine erfolgsorientierte Strategie ableiten.

Beginnen Sie noch heute mit einer effektiven Keyword-Recherche und legen Sie die Basis für eine nachhaltige SEO-Strategie für Ihr Unternehmen.



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