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Google+ und das soziale Suchergebnis
Bisher ist es nicht möglich, über Google Suchergebnisse zu erhalten, die aus Facebook-Einträgen stammen. Das ist auch gut so, denn wer will schon zu einer Suche nach "Conversion" die Posts von Tausenden von Facebookern angezeigt bekommen? Niemand! Der Inhalt dieser Posts würde kaum Antworten auf den Suchbegriff geben, nachdem man gesucht hat. Aber man muss das Potenzial, das die Einträge des weltweit größten sozialen Netzwerks bieten, im Ganzen begreifen.
Ein Beispiel: Man sucht nach "Ledersohlen reparieren" und landet auf dem Facebook-Post eines selbst ernannten Experten. Dieser Experte ist möglicherweise der Inhaber oder ein Angestellter eines Schuhgeschäfts. Er kennt sich natürlich bestens mit der Materie aus und kann sofort wichtige Fragen zum Thema beantworten. Ist es dann nicht toll, dass man ihn über die Google-Suche bei Facebook gefunden hat? Ist es! Denn nun habe ich einen direkten Ansprechpartner, der viel mehr wert ist, als eine Website, durch deren Inhalte ich mich hangeln muss, um die Antworten auf meine Fragen zum Thema "Ledersohlen reparieren" zu erhalten.
Und jetzt wird auch klar, wohin die Reise mit Google+ gehen kann. Denn die Suchmaschine mit den sieben Buchstaben sammelt bereits fleißig Nutzer und deren Content. Anstatt bereits jetzt schon Einträge des Konkurrenten Facebook als Suchergebnis anzubieten, wartet Google lieber ab und nutzt zukünftig das eigene soziale Netzwerk dafür. Das alles ist bislang graue Theorie, denn noch ist Google Welten entfernt von der Reichweite Facebooks entfernt und die große Herausforderung liegt dann noch im Filtern der sozialen Suchergebnisse. Jedoch wird genau so das enorme Potenzial, das in sozialen Netzwerken steckt, endlich auch für die breite Masse erreichbar.
Stefan Bechstein ist bei Second Elements für das AdWords-Management zuständig.




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