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25 Ursachen für eine mögliche Google Abstrafung: SEO-Aktualitätscheck-Teil 1

Geschrieben von Second Elements

Schon letztes Jahr wurde von searchenginejournal.com eine sehr hilfreiche Aufstellung der 25 möglichen Gründe für ein Website-Penalty durch Google veröffentlicht. Das Thema ist jetzt, fast ein Jahr später, aktueller denn je.

Allein im ersten Halbjahr 2013 wurden von Google zwei große Panda- und ein Penguin-Update durchgeführt. Momentan wird ebenfalls ein weiteres mehrwöchiges Update ausgerollt, so ein Statement von Matt Cutts, was sich in stark schwankenden Ergebnissen in den SERPs bemerkbar macht. Höchste Zeit also, die 25 Gründe hervorzuholen und auf Ihre Aktualität zu überprüfen. Wenn eine Website also plötzlich deutliche Rankingverluste aufweist oder sogar eine Benachrichtigung bei den Google Webmaster Tools eingegangen ist, macht es Sinn, sie auf folgende Sachverhalte zu untersuchen. Und da vorbeugen bekanntlich besser als heilen ist, ist es ratsam von den unten aufgeführten Praktiken Abstand zu nehmen – denn nachhaltige SEO-Erfolge lassen sich so nicht erzielen.

1. Spamlinks – zu viele qualitativ schlechte Links, insbesondere in einem zu kurzen Zeitraum.

Die Zeiten, in denen Webmaster 10.000 minderwertige Links beispielsweise aus dem Ausland oder Social-Bookmark-Verzeichnissen für 5€ bei eBay kaufen konnten und dieses von SEO-Erfolgen gekrönt wurde, sind längst vorbei und das hat sich auch schon herumgesprochen. Nichtsdestotrotz haben einige Websites noch solche Altlasten oder es wird so Negativ-SEO betrieben. Es kommt aber auch auf den Anteil solcher Links am Gesamtbacklinkprofil an und auf den Zeitintervall im Aufbau.

2. Offensichtlich gekaufte Links, die PageRank weitergeben

Das Thema ist aktueller denn je, denn die sogenannten Advertorials (redaktionelle Online- Inhalte auf Websites zu Werbezwecken, die mit einem Link versehen sind) oder sponsered Posts boomen. Hier ist es wichtig, dass solche Links mit „nofollow“ versehen sind und als Werbung gekennzeichnet werden.

3. Wechselseitiger Linktausch

Die Website A verlinkt die Website B und umgekehrt – tritt dies vermehrt bei einer Website auf, schlimmstenfalls ohne jegliche Themenrelevanz, ist es ein leichtes für den Google-Linkfilter, dies aufzudecken. Ein sehr geringer Anteil an reziproken Verlinkungen, wenn beispielsweise ein Unternehmen ein Event oder eine Organisation sponsert, sollte hingegen kein Problem mit dem Filter darstellen und ist stattdessen sogar authentisch.

4. Verstecken von Links in CSS, Java Scripts oder anderen Dateien

Auch hier ist Googles Algorithmus noch ausgefeilter geworden, was das Auslesen verschiedener Datei-Typen angeht. Wenn der Webmaster also in der Lage ist, einen Linktext beispielsweise in einer JavaScript-Datei unterzubringen, so wird Google auch in der Lage sein, diesen zu erkennen und ggf. als versteckt zu bewerten.

5. Unnatürliche Linkanker-Texte

Ein Gegenstand des Pengiun 2.0 Updates Ende Mai und somit top-aktuell. Insbesondere eine Häufung von Money-Keywords in den Ankertexten führt zu einer Penalty und Rankingverlusten.

6. Geschwindigkeit des Linkaufbaus

Das Phänomen eines zu schnellen Linkaufbaus innerhalb kürzester Zeit sehen wir immer wieder. Das wirkt eindeutig manipulativ für Google und führt zu Abstrafungen; hier ist es wichtig, an Authentizität zu denken. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein mittelgroßer Online-Shop eine Woche nach Livegang 1000 Backlinks auf natürlichem Weg bekommt, ist sehr gering, oder?

7. Zu viele ausländische Backlinks

Hier spielen Anzahl und Themenrelevanz sowie die Linkqualität (siehe Punkt 1) eine große Rolle. Zu große Anteile von Backlinks aus dem Ausland (speziell China, Ost-Europa…), die zudem noch qualitativ minderwertig sind, führen zu Abstrafungen. Sinnvolle Backlinks aus dem Ausland für eine deutsche Domain werden von Google allerdings auch als solche bereits gut erkannt.

8. Links aus Linknetzwerken

Ein top-aktuelles Thema, welches mit den Penguin-Updates einhergeht. Googles Algorithmus wird immer feiner, was das Erkennen von Websites aus einem Linknetzwerk angeht. Hier ist es wesentlich nachhaltiger, in unique Linkquellen zu investieren. Denn wird ein Linknetzwerk aufgedeckt, trifft die Penalty höchstwahrscheinlich auch die verlinkten Quellen. Zudem ist es so oder so nicht ratsam, sich von einem einzigen großen Linkpartner abhängig zu machen.

9. Zu großer Anteil an seitenweiten Links, speziell aus dem Footer oder der Sidebar

Weniger ist hier ganz klar nach wie vor mehr – zu viele seitenweite Links, die zudem mit einem Follow versehen sind, sind für Google ein deutliches Zeichen für Manipulation.

10. Links aus schlechter Nachbarschaft

Zwar lassen immer weniger Webmaster aktiv Links auf Glückspiel-, Erotik- oder spammy
Webseiten setzen, nichtsdestotrotz finden sich auch hier oft Altlasten. Und auch Verlinkungen von Websites, die zwar per se nicht die Bad-Neighbourhood-Kriterien aufweisen, aber wiederum auf Bad-Neighbourhood-Seiten verlinken, werden von Google erkannt und entsprechend eingestuft.

Fortsetzung folgt…

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